The essence of Shiatsu is like a mother’s love.
~ Tokujiro Namikoshi
Shiatsu ist eine stille, berührungsbasierte Form der Körperarbeit mit Wurzeln in fernöstlichen Heiltraditionen. Sie lädt dazu ein, langsamer zu werden, den eigenen Rhythmus wieder zu spüren und in Kontakt mit dem inneren Fluss des Lebens zu treten.
Der Name Shiatsu bedeutet „Fingerdruck“. Die theoretischen Wurzeln liegen in der Lehre der fünf Wandlungsphasen, im Spiel von Yin und Yang sowie in den Prinzipien von Kyo und Jitsu - Leere und Fülle.
In der Behandlung arbeite ich mit ruhigem, kontinuierlichem Druck – vor allem mit den Daumen, ergänzt durch Hände, Finger, Ellbogen oder Knie.
Rotationen, Dehnungen und fließende Übergänge öffnen Räume, in denen der Körper antworten kann. Shiatsu folgt dem Netz der Meridiane, jenen feinen Leitbahnen, durch die gemäß der traditionellen chinesischen Medizin die Lebensenergie - Qi oder Ki - strömt.
Unter meinen Händen stehen dabei nicht nur die Meridiane selbst im Fokus, sondern auch einzelne Akpressurpunkte (Tsubos), das Gewebe und die tiefer liegenden Strukturen.
Diese Arbeit richtet sich an das autonome Nervensystem und an die innere Fähigkeit des Körpers, sich zu regulieren. Shiatsu kann entspannen und zugleich beleben, ordnend wirken und Menschen in Übergängen, Spannungszuständen oder herausfordernden Lebensphasen begleiten. Nicht als Technik, sondern als Einladung zur Rückverbindung.
Shiatsu wird in der Regel bekleidet, am Boden auf einem Futon praktiziert. Bei Bedarf kann die Behandlung auch auf dem Massagetisch stattfinden.
Ich begleite deinen Körper mit achtsamer Präsenz, ruhigem Druck und sanften Bewegungen durch die Sitzung. Wenn ein Positionswechsel nötig ist, gebe ich dir Bescheid.
Ansonsten darfst du dich hingeben - nichts tun, nichts leisten.
Du kannst abgeben und deinem Körper, deinem inneren Erleben und deinem Geist erlauben, sich zu öffnen, zu ordnen und zu ruhen.